Drohnenaufnahme einer Landstraße im Wald bei Biberach – ZDF-Fernsehfilm Winterjagd

ZDF-Fernsehfilm „Winterjagd“: Drohnenaufnahmen bei Biberach in Oberschwaben

Für den ZDF-Thriller „Winterjagd“ mit Michael Degen – Auftakt der Reihe „Stunde des Bösen“ – flog VR-Copter die Luftaufnahmen im Landkreis Biberach in Oberschwaben, südlich von Ulm: Kreisstraßen durch Wald und Feld, ein Topshot, aus dem das Titelmotiv des Films wurde, und eine Hauptfigur, die von oben verfolgt wird.


Projektinfos

  • Ort: Ochsenhausen und Maselheim, Landkreis Biberach (Oberschwaben), Region Ulm
  • Projekt: ZDF-Fernsehfilm „Winterjagd“
  • Kunde / Produktion: Venice Pictures für ZDF / Das kleine Fernsehspiel
  • Regie / Kamera: Astrid Schult / Eva Katharina Bühler
  • Besetzung: Michael Degen, Carolyn Genzkow
  • Produzent / Redaktion: Sebastian Sawetzki (Venice Pictures, Ludwigsburg) / Burkhard Althoff (ZDF)
  • Auszeichnung: Micki Moore Award (Toronto Jewish Film Festival), nominiert für den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2018
  • Leistung: Drohnenaufnahmen in 4K
  • Drehzeitraum: Vordreh am 10. Oktober 2016

Aufgabe und Umsetzung

„Winterjagd“ erzählt von der jungen Lena, die einen alten Unternehmer mit seiner Vergangenheit konfrontiert – ein Katz-und-Maus-Spiel mit wechselnden Machtverhältnissen. Die Drohne zeigt Wälder und Kreisstraßen Oberschwabens als dichte, abgeschiedene Kulisse und begleitet Lena, wenn sie durch den Wald fährt und anhält.

Gedreht wurde auf Kreisstraßen zwischen Zillishausen, Heggbach, Eichen, Gutenzell-Hürbel und Laubach sowie im Reinstetter Holz bei Ochsenhausen. Schloss Sommershausen spielt das Anwesen, an dem Lena in der Dämmerung ankommt – mit Nebelmaschine für die Stimmung. Der Topshot, in dem Lena von der Landstraße in den Wald fährt, trägt im Film den Titel „Winterjagd“.

Bei Fernsehfilmen arbeitet die Drohne nach Drehbuch: Regie und Kamera legen fest, welche Einstellungen aus der Luft kommen. Freiheit und Bedrohung zugleich – das soll die Perspektive von oben transportieren.

Equipment und Genehmigung

DJI Inspire 1 mit Zenmuse X3 in 4K.

Pilot und Kamera: Jochen Riehm. Für die Fahraufnahmen wurden die Kreisstraßen in Intervallen gesperrt – abgestimmt mit den Straßenmeistereien Laupheim und Ochsenhausen und der Polizei.

Häufige Fragen

Wie arbeitet die Drohne bei einem Fernsehfilm?

Nach Drehbuch und Drehplan: Regie und Kamera bestimmen, welche Einstellungen aus der Luft kommen. Die Drohne liefert Establishing Shots und Verfolgungen, etwa wenn eine Figur durch den Wald fährt.

Darf man im Wald mit der Drohne drehen?

Das hängt vom Ort ab: Naturschutzgebiete und manche Wälder sind tabu oder genehmigungspflichtig. VR-Copter prüft die Gebiete vorab und holt nötige Genehmigungen ein.

Braucht man für Drohnenaufnahmen auf Landstraßen eine Straßensperrung?

Für Topshots mit Spielfahrzeug meistens ja. Kreisstraßen lassen sich in Intervallen sperren, abgestimmt mit Straßenmeisterei, Landratsamt und Polizei. VR-Copter plant das gemeinsam mit der Aufnahmeleitung.

Was kostet ein Drohnendreh für einen Fernsehfilm?

Ein Drehtag mit Drohnenteam kostet ab 1.300 € netto, mit Inspire 3 und Cinema-Setup ab 2.400 € netto, als Kombi aus Drohne, FPV und Car-to-Car ab 3.900 € netto – jeweils inklusive Pilot, Equipment, Versicherung und Genehmigungsabstimmung.

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